Audio-Installation & Research
ZWANGSVORSTELLUNG*
The Actor is Present -
Eine Innensicht
Von Arbeits-, Klassen-, Machtverhältnissen in denen Schauspieler*innen und Performer*innen leben.
Aufgezeichnet zwischen Basel / Zürich / Wien / Berlin / Hamburg / Athen / Luzern. Recherchiert, zusammengetragen und editiert von Ted Gaier und Ariane Andereggen. Entstanden im Rahmen einer Recherche 2016 - 2017
Unterstützt durch den Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL
 

An inside view of the working, living and power conditions in which actors and performers reside and how they themselves want to think and talk about that life. We are all somehow alienated living people, but we no longer notice. Whoever thinks he is not an actor has simply forgotten that he plays a part. WE ARE ALL ACTORS*!

Es wird von den Schauspieler*innen, Künstler*innen, Performer*-innen gesprochen. Irgendwas mit weltweiter Vorbildfunktion, soziokulturelle Nischenbearbeiter*innen oder Gestalt und Gefäss im Regieuniversum, hoffnungsvolle Dauer-Enthusiast*innen oder nur diskurs-vergessene alternde Stars, gut vernetzten Einzelkämpfer oder das Privileg der Gruppenkunst, demokratische Aushängeschilder, kreative Unter-nehmsmodelle, erfolgreich unbekannt oder projektisierte Selbstver-werter*innen mit geknickten Standbeinen...was, wie, wer, wann, warum? Hier sind 16 Schauspieler*innen und Performer*innen von uns persönlich gefragt, was sie SELBST dazu denken und auch, wie sie darüber sprechen wollen.

Collected interviews by Ariane Andereggen with Anne Haug / Hauke Heumann / Tucké Royale / Mona Petri / Catriona Guggenbühl / Daniel Hinojo / Nikola Duric / Julian Meding / Fabian Krüger / Yota Argyropopulou / Julia Schmidt / Hans-Jürg Müller / Anta Helena Recke / Markus Mathis / Michalis Valasoglou / Susanne Aberlein /

Play:
Freitag --11. Mai 2018 20:00 Uhr Radio SRF 2 Kultur
Sonntag 13. Mai 2018 15:03 Uhr Radio SRF 2 Kultur
SFR Sendung / The Actor is Present -Eine Innensicht
Credits: Angeliki Papoulia* Zoe Hutmacher* Yoshi Riesen* Jérôme Chapuis* Julia Perazzini* Antonis Antonopoulos* Bastien Semenzato* Nikolas Hanakoulas* Annika Scharm* Valerio Scamuffa* Anthi Efstratiadou* Christoph Rath* // Redaktion: Dagmar Walser SFR
Transkription: Li Alin* Shelby Stuart* Bianca Pedrina*// Video & Drawings: Ariane Andereggen*// Production: Franziska Schmidt* Studio & technical support: VIA studios AUDIO VIDEO VIDEO KUNST BASEL* Special thank's to: Marcel Schwald* Prodromos Tsinikoris* Margarita Tsomou*


 
   
   
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Theater / Schauspiel / Performance

Die Kränkungen der Menschheit

 


Eine Produktion von Anta Helena Recke mit den Münchner Kammerspielen In Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin // Kampnagel Hamburg // Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt Premiere 26 Sept 2019

 

Angelehnt an Sigmund Freuds „Kränkungen der Menschheit“,die den Verlust der Vormachtstellung des Menschen zum Thema machen, widmet sich die Inszenierung der noch grundlegenderen Frage danach, wer die Menschheit denn ist? Freuds Vorstellung vom Menschen umschloss nicht die Ge-samtheit aller Menschen, sondern unterlag einer ganz bestimmten Perspektive. Wer Menschheit sagte, meinte mehrheitlich das Konstrukt einer weißen, männlichen und europäischen Menschheit. In Europa hat dieser verheerende Denkfehler eine lange Tradition, die u.a. auch in der Rezeption von Darwins Evolutionstheorie eine Rolle spielte. Ausgehend von der Feststellung, dass sich die Vorstellungen von Menschheit in Bildern spiegeln – und umgekehrt Welt mit hervorbringen – begibt sich die Inszenierung „Die Kränkungen der Menschheit“ auf die Suche nach den ganz großen Bildern.

Inspired by Sigmund Freud’s notion of die “Kränkungen der Menschheit”

or “humiliations to humankind” which deals with loss of humankind’s supremacy, the production devotes itself to the even more fundamental question, who is, in fact, humanity? Freud’s conception of man did not encompass the totality of humankind,  but rather was limited to a very particular perspective. He who said “humankind” meant as a rule the construct of a white, male, European humanity. In Europe, thisdevastating error of thinking has a long tradition, which inter alia played a role in the reception of Darwin’s theory of evolution. Starting from the observation that the ideas of humankind are reflected in images – which themselves, in turn, bring forth the world – the production “Humiliations to Humankind” sets out in search of the very big pictures.

Quelle: Programmheft Münchner Kammerspiele


Inszenierung: Anta Helena Recke Künstlerische Mitarbeit: Anna Froelicher / Maxi Menja Lehmann Bühne: Carlo Siegfried / Kostüme: Pola Kardum /Musik: Luca Mortellaro Licht: Joscha Eckert / Dramaturgie: Valerie Göhring Recherche: Marja Christians / Chiara Galesi

Regieassistenz: Lola Fonsequen / Zouahad Hamzé Bühnen-bildassistenz: Elena M. Stranghöner Kostümassistenz: Nora Stocker

Gong: Leon Frei / Inspizienz: Stefanie Rendtorff Soufflage: Sandra Petermann Statisterieführung: Johanna Sporer /  Johanna J. Thomas

Foto: Gabriela Neeb

Choreografie / Text / Performance

Ariane Andereggen / Jean Chaize / Noah Donker / Sir Henry /

Kinan Hmeidan / Mario Lopes / Samuel Iatã Vieria da Silva Hölzl  /

Lara-Sophie Milagro / Benjamin Radjaipour / Vincent Redetzki  /

Joana Tischkau / Else Tunemyr / Hayato Yamaguchi /

Weitere Mitwirkende

Canay Altin / Jeanne-Francine Aziamble / Lakarabe Lilliane Blessing / Tracey Adel Cooper Lendita Daffeh / Rebecca Duverger-Fischer / Amie Georgson Jammeh / Kathrin Knöpfle / Janet Kyeyune / Ivy Lißack / Prisca Mbawala / Seggen Mikael / Cintia Rangel Martins / Gaba Sahory Reyes Baca / Jucilene Santos Costa / Janine Schmidt / Siri Fatou Seidl / Aya Sone / Lea Tesfaye / Halima Triebel / Roula Ukkeh / Jane Zentgraf /


Weiter Vorstellungen 2020 / 21

HAU Berlin 6. / 8. 9. Jan 2020

Mousonturm Frankfurt 15. / 16. Jan

Kampnagel Hamburg 5. Feb / 6. / 7.

Radikal Jung Festival München 21. April - 23. April

Kaserne Basel Jan 2021

 

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Fonds Darstellende Künste.

 

Deutschlandfunk / Sven Ricklefs

https://www.deutschlandfunk.de/muenchner-kammerspiele-affent

 

 
     
     

Dokumentations-Trailer / Chöre der Angekommenen / Eine indiskete Platzbefragung / HAU

 

Doku / Full Version / Chöre der Angekommenen / Eine indiskrete Platzbefragung / HAU

 

 

Video / Performance / Zeichnung
AUFGEWACHSEN AM BODENSEE
 
Ein extradisziplinäres Projekt über Ränder, Klassen, Schichten und Milieus 2019 / 2020
 

Mein Leben im Thurgau zwischen 2 bis 18 Jahren."Unheimliche Vertrautheit" einer Gegend. Zwischen vorstädtischem, dörflichem Leben und künstlerischer Sonderzone. Niemand kann es sich auswählen, in welches Millieu er / sie geboren wird, welche sozialen Zuschreibungen wir verinnerlichen, ohne es zu merken. Ja, genau, welches "wir" soll das sein?

Erzählungen die es gibt oder aber gar nicht gibt. Es treten auf: das Psycho, eine Opfer-Oper, die Neidkeule persönlich, die Ansprache des roten Fadens oder die Macht als grinsende Katze im Obstbaum. Die Kunstkarriere im Arbeitsamt, das Lied des Kunstproletariats. Ein einsamer Chefsessel im Oberstübchen, Verräumlichungen der gesellscahftlichen Rolltreppen, ein Auf-und Ab, Leitern, ein Unterhund, ein Oberhemd, im Tempel der unsichtbaren Scherenschnitte zwischen arm und reich. Und dann war da auch noch ein Humor als mit seiner Abwehrleistung!

Was, wenn es durch eine "Brille der Klassenfrage" reflektiert, gelingen könnte, unsere persönlichen Erlebnisse, aufgewachsen in der "unteren Mittelschicht" anders zu erzählen und damit wieder neu verhandelbar zu machen? In einer gemeinsamen Gedächtnisarbeit. Wie bennen Familien ihren sozialen Status? Wer nennt sich selber deklassiert? Wer darf, wie über Befindlichkeiten reden oder nicht? Ist Kunst wirklich klassenlos? Was denken "Nicht-Künstler*innen" über Künstler*innen? Ist Kunst nur ein Ort für Leute, die nicht wissen wie man Banker wird? Wieso stehe ich auf Klassenfotos immer am Rand? Der kleine Grenzverkehr des guten Geschmacks: Was ist mit Kitsch, "Fakelore" und Popularismus? Hab ich einen klassischen Stallgeruch?

Können "thurgauspezifische" Verhältnisse auch in Analogie zu europaweiten Rechtsrutschen in Gebieten gelesen werden, in denen bestimmte Bevölkerungsteile ehemalige "Klassenkämpfe" durch rassistische Überfremdungsfantasien zu substituieren versuchen? Kann Kunst dieser Herkunft eine andere, solidarische Erzählung und "Mikropolitik" gegenüberstellen?

 
Recherch / Meeting / Screenig / Performance / Comic
 
 
Video-Dokumentation
Schwabinggradballett / Arrivati
Chöre der Kommenden / Eine indiskrete
Platzbefragung / Oranienplatz
HAU Hebbel am Ufer / Berlin 2017
23.6.-1.4. Chöre der Kommenden: Indiskrete Platzbefragung. HAU / Berlin 23.6.20h, Südblock/Kotti: Parade zum Oranienplatz 24.6.20h, Oranienplatz: Parade zum Mariannenplatz 25.6.15h, Durational Performance am Mariannenplatz 1.7. 21h, HAU 1: Audio-Installation und Konzert
 

Das Schwabinggrad Ballett / Arrivati, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen.
In ihren Aktionen und Konzerten verschmelzen Agitprop und Afrobeat, episches Theater und Pop, Situationismus und politisches Einsatzkommando.
Schwabinggrad Ballett und Arrivati führten Interviews mit diversen Akteur*innen der O-Platz-Besetzung die mit der unrühmlichen Räumung im April 2014 endete...

 
Von und mit: Eboth Dodee, Nikola Duric, Ted Gaier, Knut Klaßen, Peter Ott, Napuli Paul, Jesseline Preach, Margarita Tsomou, La Toya Manly-Spain, Elong Jeano Mbodiam, Heike Nöth, Paul Ratzel, Liz Rech, Anta Helena Recke, Christine Schulz, Christoph Twickel, Asuquo Udo, Marc Aschenbrenner
 
more information about Schwabinggradballet / Arrivati
Performance
AGE ON STAGE // Spiegelstück
Solo
Kaserne Basel Premiere 17 Okt 2020
 

Dieses Solo-Projekt bearbeitet ein "kulturpolitisches Forschungsloch", um einen obskuren Zeitriss sichtbar zu machen, in dem Schau-spielerinnen auf der Bühne und Frauen im Leben, zwischen 45 und 60 lautlos verschwinden oder verschwunden sind. Jedes 2. Unternehmen stellt keine Personen über 50 mehr ein. 23.6% der Weltbevölkerung sind Frauen über 50. Wenn über die prekäre Verhältnisse im Kulturbetrieb nicht geredet werden kann, ohne der Selbstbezüglichkeit verdächtigt zu werden und die Bedingungen stattdessen umgedeutet werden als neue Arbeitsform, haben wir eine neoliberale Ideologie am Start.

Zeit für eine Art Streik, ein subversiv-dysfunktionales Vorsprechen, als darstellerischer Ausnahmezustand der meiner eigenen Berufsfunktion: eine "alternde Schauspielerin" verkörpernd oder in der Weigerung davon. Die sozialen Masken eines Frau-, Schauspielerin- und Menschseins und seiner Vergänglichkeit mit Zuschreibungen, Behauptungen und Gegendarstellungen, Aussen- und Innenansichten als spielerische Grundlage setzend. Treten sie ein. Das Theater als ein Ort, der selber auch Ausschlüsse produziert aber auch Inklusion in der Repräsentanz leisten kann.

In einer Inszenierungs-Gesellschaft gründet sich die Kommunikation letztlich auf Beobachtungsverhältnisse. Wie kann daraus ein schlaues, feministisch-postironisches Theater werden, in dem die eigenen Erfahrung im Kunst- und Kulturbereich, diese Abwesenheiten, Leerstellen, Brüche und Wiedersprüche aufgespürt und zur Sprache gebracht werden? Egal wie und unter Verweigerung einer stabiler Repräsentation. Eine Performerin, die sich Gedanken über ihre eigenen "Verpackung" macht und dabei lächelt bis es wehtut.

 
Performance & Konzept & Video & Text: Ariane Andereggen
Dramaturgie & Mitarbeit Konzept & Text: Trixa Arnold
Choreografische Mitarbeit: Tommi Zeuggin
Raum & Erscheinung: Knut Klassen
Technische Leitung: Thommi Kohler
Produktionsleitung: Regula Schelling produktionsdock.ch Basel

 

Mit freundlicher Unterstützung:
Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL
 
 
Performance
AGE ON STAGE //
Solo
Kaserne Basel Premiere 17 Okt 2020
 

Dieses Solo-Projekt bearbeitet ein "kulturpolitisches Forschungsloch", um einen obskuren Zeitriss sichtbar zu machen, in dem Schau-spielerinnen auf der Bühne und Frauen im Leben, zwischen 45 und 60 lautlos verschwinden oder verschwunden sind. Jedes 2. Unternehmen stellt keine Personen über 50 mehr ein. 23.6% der Weltbevölkerung sind Frauen über 50. Wenn über die prekäre Verhältnisse im Kulturbetrieb nicht geredet werden kann, ohne der Selbstbezüglichkeit verdächtigt zu werden und die Bedingungen stattdessen umgedeutet werden als neue Arbeitsform, haben wir eine neoliberale Ideologie am Start.

Zeit für eine Art Streik, ein subversiv-dysfunktionales Vorsprechen, als darstellerischer Ausnahmezustand der meiner eigenen Berufsfunktion: eine "alternde Schauspielerin" verkörpernd oder in der Weigerung davon. Die sozialen Masken eines Frau-, Schauspielerin- und Menschseins und seiner Vergänglichkeit mit Zuschreibungen, Behauptungen und Gegendarstellungen, Aussen- und Innenansichten als spielerische Grundlage setzend. Treten sie ein. Das Theater als ein Ort, der selber auch Ausschlüsse produziert aber auch Inklusion in der Repräsentanz leisten kann.

In einer Inszenierungs-Gesellschaft gründet sich die Kommunikation letztlich auf Beobachtungsverhältnisse. Wie kann daraus ein schlaues, feministisch-postironisches Theater werden, in dem die eigenen Erfahrung im Kunst- und Kulturbereich, diese Abwesenheiten, Leerstellen, Brüche und Wiedersprüche aufgespürt und zur Sprache gebracht werden? Egal wie und unter Verweigerung einer stabiler Repräsentation. Eine Performerin, die sich Gedanken über ihre eigenen "Verpackung" macht und dabei lächelt bis es wehtut.

 
Performance & Konzept & Video & Text: Ariane Andereggen
Dramaturgie & Mitarbeit Konzept & Text: Trixa Arnold
Choreografische Mitarbeit: Tommi Zeuggin
Raum & Erscheinung: Knut Klassen
Technische Leitung: Thommi Kohler
Produktionsleitung: Regula Schelling produktionsdock.ch Basel

 

Mit freundlicher Unterstützung:
Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL
 
 
Video / Performance / Zeichnung

KLASSENVERHÄLTNISSE
am Bodensee



Ein extradisziplinäres Videoprojekt über Ränder, Klassen, Schichten und Milieus 2019 / 2020

 

Mein Leben im Thurgau zwischen 2 bis 18 Jahren."Unheimliche Vertrautheit" einer Gegend. Zwischen vorstädtischem, dörflichem Leben und künstlerischer Sonderzone. Niemand kann es sich auswählen, in welches Millieu er / sie geboren wird, welche sozialen Zuschreibungen wir verinnerlichen, ohne es zu merken. Welches" wir"? Ist da noch eins?

Was, wenn es durch eine "Brille der Klassenfrage" reflektiert, gelingen könnte, unsere persönlichen Erlebnisse, aufgewachsen in der "unteren Mittelschicht" anders zu erzählen und damit wieder neu verhandelbar zu machen? In einer gemeinsamen Gedächtnisarbeit. Wie bennen Familien ihren sozialen Status? Wer nennt sich selber deklassiert? Wer darf, wie über Befindlichkeiten reden oder nicht? Ist Kunst wirklich klassenlos? Was denken "Nicht-Künstler*innen" über Künstler*innen? Ist Kunst nur ein Ort für Leute, die nicht wissen wie man Banker wird? Wieso stehe ich auf Klassenfotos immer am Rand? Der kleine Grenzverkehr des guten Geschmacks: Was ist mit Kitsch, "Fakelore" und Popularismus? Hab ich einen klassischen Stallgeruch?

Können "thurgauspezifische" Verhältnisse auch in Analogie zu europaweiten Rechtsrutschen in Gebieten gelesen werden, in denen bestimmte Bevölkerungsteile ehemalige "Klassenkämpfe" durch rassistische Überfremdungsfantasien zu substituieren versuchen? Kann Kunst dieser Herkunft eine andere, solidarische Erzählung und "Mikropolitik" gegenüberstellen?

Erzählungen die es gibt oder aber gar nicht gibt. Es treten auf: Die Macht als grinsende Katze im Obstbaum. Das Lied des Kunst-proletariats. Verräumlichungen der gesellschaftlichen Rolltreppen, ein Auf- und Ab, Leitern, ein Unterhund, ein Oberhemd, im Tempel der unsichtbaren Scherenschnitte zwischen arm und reich. Und dann war da auch noch ein Humor mit seiner Abwehrleistung!

 
Premiere April / Mai 2020
 
Mit freundlicher Unterstüzung
Fachausschuss für Film und Medienkunst Basel-Stadt
Kulturstiftung des Kanton Thurgaus
Video-Dokumentation
Schwabinggradballett / Arrivati
Chöre der Kommenden / Eine indiskrete
Platzbefragung / Oranienplatz
HAU Hebbel am Ufer / Berlin 2017
23.6.-1.4. Chöre der Kommenden: Indiskrete Platzbefragung. HAU / Berlin 23.6.20h, Südblock/Kotti: Parade zum Oranienplatz 24.6.20h, Oranienplatz: Parade zum Mariannenplatz 25.6.15h, Durational Performance am Mariannenplatz 1.7. 21h, HAU 1: Audio-Installation und Konzert
 

Das Schwabinggrad Ballett / Arrivati, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen.
In ihren Aktionen und Konzerten verschmelzen Agitprop und Afrobeat, episches Theater und Pop, Situationismus und politisches Einsatzkommando.
Schwabinggrad Ballett und Arrivati führten Interviews mit diversen Akteur*innen der O-Platz-Besetzung die mit der unrühmlichen Räumung im April 2014 endete...

 
Von und mit: Eboth Dodee, Nikola Duric, Ted Gaier, Knut Klaßen, Peter Ott, Napuli Paul, Jesseline Preach, Margarita Tsomou, La Toya Manly-Spain, Elong Jeano Mbodiam, Heike Nöth, Paul Ratzel, Liz Rech, Anta Helena Recke, Christine Schulz, Christoph Twickel, Asuquo Udo, Marc Aschenbrenner
 
more information about Schwabinggradballet / Arrivati
   
   

 

Musik-Video
Das war unsere BRD
Die goldenen Zitronen
 
Album "More than a feeling" 2019
Video Link

Konzept / Kamera / Regie & Schnitt: Ariane Andereggen / Ted Gaier

Original Filmmaterial mit freundlicher Genehmigung von:
Antje Steffen / Margit Czenky / Peter Ott / Günter Berghaus mit Rebecca Walsh / Thomas Wenzel / Schorsch Kamerun / Antje Steffen / Petra Bartz / Ariane Andereggen / Sidbey Logan / Mense Reents /
Enno Palucca / Ted Gaier / Stephan Rath

ausserdem zu sehen sind:
Knarf Rellöm / Deborah Schamoni /
Albert Planckemann / Jutta Postel / Bettina z / Nicolaus Hof /
Bernhard Wondra / Stefan Bertenburg / Francoise Cactus / Alexander Dumbsky / Aldo Moro / Daniel Richer / Ute Postel / Kirsten Rick Campino / Norbert Hähnel / Eduardo Bluemnstock / Claudia Gonzáles Sonny Motor / Andreas Ullrich / Tobias Trier / Robert Drakoginannakis Claudia Bollig / Jochen Distelmeyer / Sven Maas / Victor Giovantt / Claus Fabian u.a.