-SECOND ART WORLD S.A.W.
-


KUNST- PROGRAMM 2008 - 2015

Video / Performance / Installation / Zeichnung


S.A.W. ist ein Langzeitprojekt von Ariane Andereggen, als bildende Schauspielerin und darstellende Künstlerin. Zweck davon ist eine obsessive Pflege eines temporären, zustandbezogenen und post-produktionistischen Künstler-innentums mittels systematischer Aneignung der abgeschlossenen Diskurs-und Methodenprogrammen der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Diese eigentümliche Kunst der Aneignung und Überführung von Praktiken authentischer Kunstproduktion in ein experimentelles System generiert ihre Arbeiten die sie wiederum als Kunst bezeichnt. Die authentische Künstlerin existiert auch weiterhin, kann nun aber gespielt und beobachtet werden. 


Auf der Suche nach einer künstlerische Stellvertreterin sucht sie nach Bio-grafien, Lebenshaltungen und Motivationen. Als temporäre Künstlerin, da sie nicht die Absicht hat hinter einer fremden Identität zu verschwinden, sondern sie benutzen und somit auf sie verweisen möchte. Nach einer "Produktionsphase wechselt die Position und sie wird zur Beobachterin. Es ist genau diese Differenz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit, die Grundlage ihrer Kunst ist. DIe teilweise treffenden manchmal aber auch zufälligen Kunst-Ergebnisse, werden analysiert und in geeigneten Formaten wie Videofilm, Performances oder Zeichnungen umgesetzt. Wenn möglich soll der gesamte  Arbeitsprozess einem Publikum zugänglich gemacht werden.


Diese Beobachtbarmachung ist teilweise Theater, denn Theater ist die Inszenierung des Publikums. So gesehen wäre die Frage wozu es überhaupt ein Publikum braucht interessant, denn meistens sind an der Kunst nur Beteiligte beteiligt. Also handelt es sich wahrscheinlich um ein beteiligtes Kunst-Publikum. Das Kunst-Publikum ist das theatrale an der Kunst.


Beide Situationen, das “Kunst-Machen” und danach das “Gemachte” reflektieren und ergänzen sich. Mit dieser Arbeitsweise habt sie eine Ausgangslage geschaffen, um den Graben zwischen künstlerischer Selbstreferenz und gesellschaftliche Relevanz auf eine kreative Weise produktiv zu machen. Oft arbeitet sie auch mit Selbstdarstellungen und Sprache. Kontrastiert diese mit Gebrochenheit, selbstkritischer Distanz, Humor und Reduktion. Diese Konstruktion muss als gesamtes Konzept im Werk selber nicht sichtbar sein, sie wird benutzt als eine gedankliche Stütze, um sich zwischen Kunst und Theater gleichwertig bewegen zu können. Das Resultat dieser Arbeit, eine Form der Entkunstung kann jedoch dennoch als Kunst neu besetzen werden.


Mit freundlicher Unterstützung: Kunstkredit Basel 2008 / SWISS AR AWARD 2009 Preis / Atelier Mondial: Fondrie Darling Montréal 2009 / Atelier Mondial: SSK Kairo 2012 / Theater Basel /


Gruppenausstellungen: 

2008 Kunsthaus Basel-Land Kunstkredit Basel 

2008 / Outsider-Studio 

2009 SWISS ART AWARD 

2010 Regionale 11 "Das Leben ist schön" Palazzo Liestal curated by Andrea Domesle 

2010 / Going Places / Projektraum Basement curated by Annina Zimmermann & Nic Bezmer Basel 2010 "The F-Word" curated by Anke Hofmann Shedhalle Zürich 

2013 "Talks" curated by Jasmin Glaab Dienstgebäude Zürich

2013 "Reisen ins Anderswo"  curated by Monika Kästle Projektraum Basement Basel 

2015 "How to be yourself" curated by Anke Hofmann Station 21 Zürich 2015


Performance:

2010 Woman is an Artshow 1 / Performance Preis Schweiz Museum für Gegenwartskunst Pulikumspreis

2010 Lange Nacht der Museen Basel / Kunsthaus Riehen

2012 Woman is an Artshow 2 / Shedhalle Zürich

2012 Myself as Global-Problem / Kaskadenkondensator Basel


Screening & Prize:

2010 Komisch im Privatvergnügen driftendes Kellerkind der Kunst / pool rote Fabrik Zürich

2010 Komisch im Privatvergnügen driftendes Kellerkind der Kunst  / VIDEO-EX Festival Zürich 1.Preis Schweizer Wettbewerb

2010 Myself as Pop-Feminist-Artist / Regionale 11 / Ankauf Kunstkredit Basel

2010 Living in female Drifts / Human Right Festival / Sarajevo

2014  Art Affects Festival Freiburg-Basel Theater Freiburg Jackson Pollock Bar

Zeichnung: © Ariane Andereggen















 






 
 

 

 

 
 
 
 

 

 


 




Zeichnung: © Ariane Andereggen TOKEN Tusche auf A3

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-- Second Art World / Exhibition Kunstkredit Kunsthaus Baselland
-- Second Art World / Regionale Kunsthalle Basel